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Treffpunkt dieser Führung ist die Piazza di Spagna am Fuß der Treppe.
Der Platz ist mit der Metrolinie A (Haltestelle "Spagna") leicht zu erreichen. Auf Wunsch können wir Sie auch an Ihren Hotel abholen, wenn dieses nicht allzuweit von der Stadtmitte entfernt ist.
Die Treppe an der Piazza di Spagna, die Spanische Treppe, ist wohl die berühmteste Treppe der Welt. Sie ist bevorzugter Aufenthalsort junger Einheimischer und Touristen und führt von der Piazza di Spagna zu Roms französischer Kirche, der doppeltürmigen Trinità dei Monti (Dreifaltigkeit auf den Bergen). In der Mitte des Platzes steht der von Berninis Vater entworfene, barkenförmige Barcaccia-Brunnen.
Durch verwinkelte Gässchen führt uns der Weg dann zum Trevibrunnen. Der größte Brunnen Rom – den Fellini im Film La „Dolce Vita“ verewigte – versinnbildlicht das Meer mit Neptun in der Mitte, flankiert von zwei Tritonen auf Seepferden. Wer nach Rom zurückkehren möchte, wirft rückwärts über die Schulter eine Münze in den Brunnen.
Wir überqueren dann die Via del Corso, Roms "Schlagader" im Zentrum, zwischen Piazza del Popolo und Piazza Venezia, und erreichen das Pantheon.
Das antik-römische Pantheon, als "Tempel aller Götter" im Jahre 27 v. Chr. von Konsul Marcus Agrippa erbaut, wurde nach einem verheerenden Brand von Kaiser Hadrian im 2. Jh. N. Chr. wieder aufgebaut, und seit dem 7. Jh. diente es als Kirche. Die mächtige Kuppel, deren Durchmesser und Höhe gleich groß sind (43 m), ist ein Meisterwerk architektonischer Harmonie. Am beeindruckendsten ist ein Besuch, während es regnet, denn der Regen fällt durch die 8 m weite Öffnung in der Kuppel auf den Fußboden des Pantheons.
Nicht weit davon liegt die berühmte Piazza Navona. Ihre Umrisse entsprechen noch ganz genau der 240 x 65 m großen Grundfläche des ehemaligen Domitian-Stadions im 1. Jh. n. Chr. Dominierend und weltberühmt ist der mittlere Brunnen des Platzes, genannt Brunnen der vier Flüsse, eine der wichtigsten Arbeiten des Gian Lorenzo Bernini. Die vier jeweils durch eine Marmorfigur dargestellten Flüsse sind der Ganges, die Donau, der Nil und der Rio de La Plata, die größten Flüsse der zur Zeit der Fertigstellung des Brunnens bekannten vier Kontinente.
Wir kommen dann auf den Campo de' Fiori Platz. Der Kontrast zur stilistisch-harmonischen Piazza Navona könnte größer nicht sein: Auf dem Campo de Fiori herrscht architektonische Anarchie: wild zusammengewürfelte Wohnhäuser, von denen sich eines über den anderen auftürmt, umgeben den Platz. Hier gibt es auch einen sehr belebten Markt, wo man unverfälschtes römisches Treiben beobachten kann. Die Statue des Philosophen Giordano Bruno, der hier im Jahre 1600 als Ketzer bei lebendigem Leibe verbrannt wurde, ragt aus dem Labyrinth der Obst-, Gemüse-, Fisch-, Fleisch- und Blumenstände heraus.
Unsere Führung endet auf der Piazza Farnese, vor dem prächtigen Palazzo Farnese, Bauwerk aus der Renaissance, der von Michelangelo umgebaut, und in der Hochrenaissance fast ohne Unterbrechung bis ins frühe 20. Jahrhundert nachgeahmt wurde. Die zwei Brunnen auf der Piazza Farnese sind zwei antike römische Badewannen, die aus den Caracallas Thermen stammen.
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